Erstdiagnostik

Untersuchung Ihres Kindes

An einem 90-minütigen Termin, wird eine Bestandsaufnahme der Dysphagie Ihres Kindes durchgeführt. Diese umfasst: ausführliche Anamnese, klinische Diagnostik und anschließende Beratung in Abhängigkeit der erhobenen Daten (mit umfangreichem schriftl. Bericht).

Die Diagnostik wird von zwei Fachpersonen (Dr. rer. medic. Melanie Weinert & Manuela Motzko) durchgeführt, wobei eine Person sich im Hintergrund hält und die andere spielerisch den Kontakt mit dem Kind aufbaut. Wichtig ist uns hierbei, dem Kind so viel natürliche Situation wie möglich zu geben, so dass eine Beurteilung der Fähigkeiten und Fertigkeiten so alltagsnah wie möglich ist.

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Im vorangestellten Anamnesegespräch werden einzelne Aspekte aus dem zuvor von Ihnen ausgefüllten Fragebogen herausgegriffen und näher beleuchtet. Auch nehmen wir Bezug auf sämtliche medizinische und therapeutische Vorbefunde, die wir im Vorfeld des Termins bereits bei Ihnen einfordern. Bei diesem Gespräch wird Ihr Kind bereits von uns beobachtet und bzgl. seiner gesamten Entwicklung (motorisch, geistig, sozial) wahrgenommen.

Fast nahtlos geht es dann in die eigentliche klinische Beurteilung des Schluckens bzw. der Nahrungsaufnahme über, in dem Sie ggf. Ihrem Kind eine mitgebrachte Mahlzeit – wie es dies gewohnt ist –  verabreichen können. So können wir als fremde Personen bei der Nahrungsaufnahme zu schauen, ohne jedoch direkt am Kind aktiv werden zu müssen.

Bei älteren und kooperativen Kindern können wir auch direkt die am Schlucken beteiligten Muskelgruppen, Strukturen etc. hinsichtlich Motorik, Sensibilität, Kraft, Koordination, etc. überprüfen.

In der Gesamtbetrachtung ist uns die Beurteiling der Wechselwirkung von Haltung, Tonus und Bewegung des gesamten Körpers mit dem orofazialen Bereich (Gesicht, Mund, Schlucken) wichtig.

Die Befundergebnisse werden in Form eines ausführlichen schriftlichen Berichtes einige Tage/ wenige Wochen nach der Untersuchung zugeschickt. In diesem Befund finden auch Empfehlungen für die versorgenden Therapeuten immer mit dem Fokus auf das Schlucken/die Nahrungsaufnahme ihren Platz.