Bolusagnosie/Bolusneglect – wenn das Essen im Mund nicht erkannt wird! Die Bedeutung der multisensorischen Integration

Um richtig handeln und motorisch reagieren zu können, benötigt das Gehirn sensorische Wahrnehmung der Außenwelt und des eigenen Körpers, die zu einem „Hier-und-Jetzt“ zusammengefügt werden (> Ergebnis der multisensorischen Integration – MSI).

Diese neurophysiologische Grundlage kann auch für das Verständnis von mehr oder weniger bewusst beeinflussbaren motorischen Reflexen angewendet werden, so wie für diese, die beim Schluckvorgang wichtig sind.

In dieser informativen und spannenden Fortbildung erläutert Frau Weinert zusammen mit Herrn Dr. Stienen aus Karlsruhe die MSI an einem der komplexesten menschlichen Funktionsabläufen – dem Schlucken, an dem alle 5 Sinne beteiligt sind und für den bestimmte ineinandergreifende Aspekte (orale Vorbereitungs- und Propulsiv-Phase als Vorbereitung zur Schluckschwelle mit pharyngealer, willentlich nicht modifizierbarer Schluckreflextriggerung) gelten.

Was brauchen wir für eine Bolusgnosie?

Welche Rolle spielt dabei das Kauen, die sensorische Wahrnehmung (Mechanosensationen, Aromawahrnehmung, auditive und visuelle Wahrnehmung)?

Wann könnte eine Bolusagnosie eintreten?

Referenten Dr. med. Michael H. Stienen, Dr. Melanie Weinert
Mo. 19.02.2018
Uhrzeit Mo. 09.30-17.00 Uhr
Anmeldeschluss 29.01.2018
Kursgebühr 175,- Euro inkl. Verpflegung
(inkl. 19% MwSt.)
Fortbildungspunkte 8
Ausrichtung Für Einsteiger und Interessierte